Diesen Donnerstag war Halbzeit bei der Eintragungsfrist fürs G9-Volksbegehren. Zeit für den Chamer Abgeordneten Dr. Karl Vetter, ein Zwi-schenfazit zu ziehen: “Mit Blick auf die Zahlen muss man leider sagen, dass der große Andrang bis jetzt noch ausgeblieben ist. Erfahrungsgemäß ist aber die erste Woche der Eintragungsfrist die schwächste Phase bei Volksbegehren. Unser erfolgreiches Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren ist ähnlich gestartet.”

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Das Volksbegehren der Freien Wähler zur Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums ist akut versetzungsgefährdet. Wie in ganz Bayern ist auch die Resonanz in der Stadt Cham äußerst dürftig. Gerade einmal ein Prozent der 13 153 Eintragungsberechtigten haben bislang unterschrieben. 134 Signaturen finden sich auf den Listen. Zehn Prozent wären nötig, damit es in Bayern zu einem Volksentscheid über die Wahlfreiheit an den Gymnasien kommt.

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“Jeder, der schon einmal mit dem Bulldog am Gymnasium vorbeigefahren ist, meldet sich zu Wort.” Günther Roith, der Direktor des Bad Kötztinger Benedikt-Stattler-Gymnasiums (BSG) hat sich mit diesem Satz in der Diskussion um das G9-Volksbegehren in unserer Zeitung zu Wort gemeldet (Artikel vom 4. Juli: “BSG-Direktor Roith warnt vor Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9”). Der FW-Landtagsabgeordnete Dr. Karl Vetter hat jetzt darauf reagiert. Er schreibt: “Zunächst hat es mich gefreut, dass Studiendirektor Roith im Zeitungsartikel vom 4.7. einräumt, dass es Argumente für das G 9 gibt und er damit leben könne, wenn es wieder eingeführt würde. Ja in der Tat, die Debatte um G8 und G9 ist viel weiter fortgeschritten, als es der Bad Kötztinger Direktor in seinem Elfenbeinturm (Wikipedia: “Der Elfenbeinturm ist die Metapher eines geistigen Ortes der Abgeschiedenheit und Unberührtheit von der Welt”) wahrhaben wollte.”

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Cham. Wenn die Menschen in Bayern etwas bewegt, dann sind es Fragen rund ums Thema Schule. Dabei ist egal, ob Mittelschule, Realschule oder Gymnasium - in allen Gliedern des dreigliedrigen Schulsystems im Landkreis Cham gibt es Streit um den richtigen Weg in die Zukunft. Mal geht es um Schulschließungen wegen Schülermangels, mal um die Forderung, das drei- zum zweigliedrigen System umzubauen, um Standorte zu sichern.

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Cham. Die Argumente sind ausgetauscht, jetzt entscheiden die Bürger. Nach intensiver Vorbereitungszeit mit zahllosen Informationsveranstaltungen, der Sammlung von über 27000 Unterstützungsunterschriften und hitzigen Debatten auf allen politischen Ebenen, geht es für das G9-Volksbegehren der Freien Wähler jetzt ums Ganze: In Bayern beginnt am heutigen Donnerstag der Eintragungszeitraum. Bis zum 16. Juli können auch die Bürger im Landkreis Cham in den Rathäusern ihrer Heimatgemeinden für das Volksbegehren unterschreiben.

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Mit über sieben Milionen Euro fördert der Freistaat 2014 im Rahmen des Kulturfonds Projekte in Bayern. Wie der Chamer Abgeordnete Dr. Karl Vetter berichten kann, entfallen dabei auf die Oberpfalz knapp 13 Prozent des Gesamtförderbetrags - rund 925.000 Euro.

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In allen Landesteilen Bayerns sollen die Menschen auch die gleichen Chancen für ihre Lebensentwicklung haben. Das haben im September letzten Jahres die Bürger per Volksentscheid in die Bayerische Verfassung schreiben lassen. Auch die Chamer Landkreisbürger haben sich mit überwältigender Mehrheit für den entscheidenden Volksentscheid ausgesprochen und die "Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen" damit zum Staatsziel erhoben. Noch vor der Sommerpause will der Bayerische Landtag eine eigene Enquete-Kommission einsetzen, um, wie es der Chamer Abgeordnete Dr. Karl Vetter formuliert, "das Ideal mit Ideen zu beleben." Er wird als stellvertretendes Kommissionsmitglied ebenfalls mit der Ausarbeitung befasst sein.

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Die Schulwelt in Bayern hat sich verändert - und gehört geändert. Das kann als Fazit einer Podiumsdiskussion der Freien Wähler mitgenommen werden, die eigentlich das G8 ins Visier nehmen wollte - bei der sich jedoch schnell herausstellte, dass es an vielen Ecken im dreigliedrigen Schulsystem des Freistaats krankt. Dank einer lebhaften Diskussion, in der das System aus vielen verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe genommen wurde, wurden die offensichtlichen Schwachstellen entblößt.

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Was kann man in Sachen Gesundheitsversorgung von unseren europäischen Nachbarn lernen? Antworten auf diese Frage hat eine Delegation des bayerischen Gesundheitsausschusses auf einer Informationsreise nach Stockholm gesucht. Vielen gelten die Schweden hierzulande auch in diesem Bereich als mustergültig. Die zwölf bayerischen Parlamentarier hatten sich ein straffes Programm auferlegt, Schwerpunkte der viertägigen Informationsreise waren die Bereiche Prävention, flächendeckende Versorgung in ländlichen Gebieten, Versorgung von Demenzpatienten sowie Aspekte der Pflege. Delegationsteilnehmer der Landtagsfraktion der Freien Wähler war der Chamer Abgeordnete Dr. Karl Vetter.

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Cham. Die Abkehr vom G 8 ist bundesweit im Gange. In vielen Bundesländern wurden die gesetzlichen Grundlagen bereits geändert, dort können Gymnasien wieder eine G 9-Alternative anbieten. Auch in Bayern kam die Diskussion um das vor gut zehn Jahren überstürzt eingeführte G 8 nie wirklich zur Ruhe. Als Initialzündung für die aktuell geführte Debatte um das bayerische Gymnasium gilt das G 9-Volksbegehren der Freien Wähler. Ziel des Plebiszits ist es, den Schülern wieder mehr Zeit zum Lernen und mehr Zeit zum Leben zu geben.

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