25.01.2017
Die Mission der Freien Wähler

Gleichwertige Lebensbedingungen für die Menschen in Ballungszentren und auf dem ländlichen Raum forderte der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler aus dem Landkreis, Dr. Karl Vetter, beim Neujahrsempfang in Furth. Dabei erinnerte er auch daran, dass es 2008 unter anderem ein Verdienst des damaligen Kreisvorsitzenden Johann Stangl war, dass er in den Landtag einziehen konnte. Aufgrund des außergewöhnlichen Engagements für die Freien Wähler wurde Stangl am Montag zum Ehrenmitglied ernannt. In seiner Laudatio wies der amtierende Kreisvorsitzende Hans Kraus auf die politischen Meilensteine seines Vorgängers hin. Im Jahr 2003 entdeckte Stangl in den Freien Wählern seine politische Heimat. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich 2016 aus der Führungsspitze zurück. “Wir haben das außerordentlich bedauert, aber auch respektiert”, konstatierte Kraus am Montag.

Gleichwertige Lebensbedingungen für die Menschen in Ballungszentren und auf dem ländlichen Raum forderte der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler aus dem Landkreis, Dr. Karl Vetter, beim Neujahrsempfang in Furth. Dabei erinnerte er auch daran, dass es 2008 unter anderem ein Verdienst des damaligen Kreisvorsitzenden Johann Stangl war, dass er in den Landtag einziehen konnte. Aufgrund des außergewöhnlichen Engagements für die Freien Wähler wurde Stangl am Montag zum Ehrenmitglied ernannt. In seiner Laudatio wies der amtierende Kreisvorsitzende Hans Kraus auf die politischen Meilensteine seines Vorgängers hin. Im Jahr 2003 entdeckte Stangl in den Freien Wählern seine politische Heimat. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich 2016 aus der Führungsspitze zurück. “Wir haben das außerordentlich bedauert, aber auch respektiert”, konstatierte Kraus am Montag.

Stangl habe die Freien Wähler im Landkreis nach der erfolgreichen Aufbauarbeit in den 70er- und 80er Jahren zu einem der anerkanntesten, erfolgreichsten und geachtetsten Kreisverbände in Bayern geführt. Als im November 2003 Volker Heiduk den Kreisvorsitz abgab, ließ sich Hans Stangl in die Pflicht nehmen. So dynamisch, wie er seinen Betrieb in Roding führt, packte er auch bei den Freien Wählern an. Die Früchte seiner unermüdlichen Arbeit für die Gruppierung erntete er bei den Kommunal- und Landtagswahlen 2008. Im Kreistag konnten die Mandate von zehn auf zwölf gesteigert werden. Bei den Landtagswahlen brillierte der Kreisverband mit 21,8 Prozent mit dem drittbesten Ergebnis in Bayern; Dr. Karl Vetter zog in den Landtag ein, Karin Bucher in den Bezirkstag. Im Jahr 2014 “opferte” er sich und trat gegen den amtierenden Landrat an. Als Kreisrat holte Stangl das drittbeste Ergebnis hinter Karin Bucher und Dr. Vetter.

Letzterer gab am Montag einen Einblick in die politische Lage im Freistaat. Große Sorgen bereitet dem Abgeordneten die demografische Entwicklung und die Reaktion der CSU-Regierung darauf. Laut dem statistischen Landesamt steige die Bevölkerung bis zum Jahr 2034 in der Oberpfalz um 1,5 Prozent, in Oberbayern um 11,6 Prozent und in München um 13,4 Prozent. Dies sei eine Folge der “völlig falschen Strukturpolitik der Bayerischen Staatsregierung!” Ähnliches gelte bei den betrieblichen Neuansiedlungen. Von 924 Unternehmen, die sich in Bayern niederließen, kamen nur 13 in die Oberpfalz! Im Hinblick auf die Metropolenbahn München, Nürnberg, Pilsen, Prag und Warschau fordert Dr. Vetter seinen Abgeordneten-Kollegen aus dem Landkreis auf, mit ihm an einem Strang zu ziehen, damit die Trasse nicht wieder an Cham und Furth vorbeigehe. “Die Mission der Freien Wähler im Landtag ist noch lange nicht erfüllt!”

Quelle: Bayerwald Echo