10.10.2013
Vorfreude auf Kommunalwahl

Drei Wochen nach der Landtagswahl haben sich die Freien Wähler zu einer Landesversammlung im mittelfränkischen Greding getroffen. Zentrale Themen waren neben der Analyse des Landtagswahlergebnis die bevorstehenden Kommunalwahlen und das Volksbegehren zur Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium. Mit dabei war auch eine starke Delegation aus dem Landkreis.

Drei Wochen nach der Landtagswahl haben sich die Freien Wähler zu einer Landesversammlung im mittelfränkischen Greding getroffen. Zentrale Themen waren neben der Analyse des Landtagswahlergebnis die bevorstehenden Kommunalwahlen und das Volksbegehren zur Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium. Mit dabei war auch eine starke Delegation aus dem Landkreis.

“Weiterhin als drittstärkste Kraft hinter den beiden Volksparteien im Bayerischen Landtag vertreten zu sein, ist auf jeden Fall ein gutes Ergebnis”, fasste der Chamer Abgeordnete und neu gewählte Fraktionsvize der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Dr. Karl Vetter, den Ist-Zustand zusammen. Ein besseres Abschneiden habe womöglich der stark personenbezogene und rein auf die Spitzenkandidaten Seehofer und Ude zugeschnittene Wahlkampf verhindert.

Die Freien Wähler hätten ihren Wahlkampf üblicherweise stärker themenbezogen geführt. Das habe im Landkreis Cham zwar gut geklappt, andernorts habe man damit aber weniger Erfolg gehabt. Zudem spiele die momentan gute Gesamtlage den Regierungsparteien in die Hände, das hätte sich auch bei der Bundestagswahl gut erkennen lassen.

Die aus Freie Wähler-Sicht vielleicht wichtigste Wahl sei aber die Kommunalwahl, sagte Vetter. Das habe sich auch wieder bei der Landesversammlung gezeigt. Bei den Kommunalwahlen stünden Sachthemen mehr im Fokus. Vetter sieht die Freien gut aufgestellt, denn offene Themen gebe es mehr als genug: “Energiewende, Kommunalfinanzen, Bildung, Straßen- und Internetausbau, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Liste mit drängenden Problemen würde sehr lang - und zu jedem Thema können wir einen eigenen Lösungsvorschlag vorweisen.”

In der Bildung sei etwa das Volksbegehren zur Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 auf einem guten Weg. Eine Zwischenbilanz wurde auf der Landesversammlung gegeben: 19 000 Unterschriften habe man bereits sammeln können, 25 000 würden benötigt, so Vetter. Bis Anfang 2014 wolle man die Unterschriften beisammen haben. Dann werde man sie beim Innenministerium zur Prüfung einreichen.

Quelle: Bayerwald Echo